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Wir brauchen Verstärkung

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Der OV Mülheim sucht auch in diesem Jahr junge Frauen und Männer, die sich in ihrer Freizeit sinnvoll und ehrenamtlich für das Gemeinwohl einsetzen wollen. Wir bieten interessante Tätigkeitsfelder.

Menschen helfen, Katastrophen bewältigen oder gar verhindern: wenn Ihnen eine solche Arbeit Spaß machen würde, dann sind Sie beim OV Mülheim richtig.

Bewerbungen können telefonisch, per Fax oder per e-mail an uns geschickt werden. Wir melden uns umgehend bei Ihnen.

Tel.: (0208) 48 86 25

Fax: (0208) 46 06 89

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70 Jahre NRW - Meldung vom 29.08.2016 -

20160828 105055_70_Jahre_NRW_jb-1Vom 26. bis 28. August fand der NRW-Tag in diesem Jahr in Düsseldorf statt. Da durfte das THW aus Nordrhein-Westfalen nicht fehlen und präsentierte auf einer rund 5.000 qm großen Ausstellungsfläche innerhalb der sogenannten „Blaulichtmeile“ den vom Team für Öffentlichkeitsarbeit des GFB Düsseldorf organisierten "Technikbaukasten THW". 

Die großen und kleinen Besucher konnten sich an den einzelnen THW-Stationen einen Einblick in die THW-Welt verschaffen. Von historischen Fahrzeugen, über Rettungshunde bis hin zur Trinkwasseraufbereitungsanlage konnte viel Spannendes entdeckt und das Interesse geweckt werden.

Auch die Landtagspräsidentin Carina Gödecke nutzte die Gelegenheit und stattete den Ehrenamtlichen einen Besuch auf der Blaulichtmeile ab. Mit einer vom THW gebauten Arbeitsplattform ging es für sie von der Altstadt über den Rhein zu den Rheinwiesen. Hierbei lobte sie die Hilfsorganisationen in NRW, auch im Hinblick auf den Zivil- und Katastrophenschutz: „Mir gefällt besonders die gute Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen in Nordrhein-Westfalen.“ 

Aber auch die kleinen Besucher kamen nicht zu kurz. Ganz nach dem Motto der THW-Jugend: „Spielend helfen lernen“ gab es an verschiedenen Mitmach-Aktionen THW zum Anfassen. So konnten schon die Kleinen bei der Fachgruppe Ortung ausprobieren, wie schwierig es ist, in einem dunklen Raum Gegenstände mit einer Kamera zu erkennen. 

Weiter ging des bei den Bergungsgruppen. Wie stützt man eine einsturzgefährdete Hauswand richtig ab? Die Experten standen bereit und erklärten das Abstützsystem Holz (ASH). Zu Bestaunen gab es das ASH in groß, nachbauen konnten es die kleinen Entdecker an der Mitmach-Station „Mini-ASH“. 

Was genau machen eigentlich die Rettungshunde? Hierüber konnten sich die Besucher in regelmäßigen Vorführungen informieren. Die Hunde balancierten u.a. über Leitern und über Bälle um zu demonstrieren, wie sie auch mit schwierigen Untergründen bei der Suche von verschütteten Personen klarkommen. 

Natürlich durften auch die Technikbegeisterten nicht zu kurz kommen. Das THW präsentierte viele seiner Fahrzeuge und die darauf befindliche Ausstattung. Von A wie Aufbruchhammer bis Z wie Zuggerät konnten Fahrzeuge und Ausstattung unter die Lupe genommen werden. 

Die Bergungstaucher präsentierten in einem von der Messe Düsseldorf bereitgestellten Tauchcontainer, wie das THW auch unter Wasser technische Hilfe leisten kann und konnte so Einblicke in die Arbeiten zeigen, die sonst verborgen bleiben. Eine besondere Attraktion im Tauchbecken war der dort vorgeführte Tauchroboter ROV (Remotely Operated Vehicle = Ferngesteuertes Fahrzeug) der Fachgruppe Wassergefahren (FGr W) des OV Mülheim. Es handelt sich dabei um ein kabelgeführtes Unterwasserfahrzeug für die Suche von Gegenständen und Personen. Wegen seiner fließenden Bewegungen unter Wasser wurde das ROV schnell von den kleinen Besuchern in „Nemo“ umgetauft. 

Neben dem ROV stellte die Fachgruppe Wassergefahren ihre Downscan- und Sideimaging- Technologie (Sonar) mit hochauflösendem Bildschirm für nahezu fotorealistische Abbildung von Unterwasserstrukturen und Gegenständen sowie Personen auf dem Grund aus. Ergänzt wurde die Technik durch eine Unterwasserkamera deren Objektiv auch unter Wasser ferngesteuert horizontal schwenkbar um 350 Grad und mit einer starken Infrarotbeleuchtung ausgestattet ist. Blickfang für den Stand des OV Mülheim war der Mercedes Benz Actros 3341 A Ladekran und das Mehrzweck-Arbeitsboot (MzAB). 

Aber nicht nur auf der Ausstellungsfläche war das THW an diesem Wochenende in Düsseldorf aktiv. Die Fachgruppen Wassergefahren trafen sich an der Messe Düsseldorf und übten, neben vielen kleineren Manöver, den Bau und den Betrieb einer Ponton-Fähre. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Sechs einzelne Pontons wurden innerhalb der Übung zu einer großen Plattform verbunden, die gut 15 Meter in der Länge und mehr als 50 Meter in der Breite misst. Mit dieser Plattform kann ein „Fährbetrieb“ sowohl zum Personen- als auch Materialtransport eingerichtet werden. 

Insgesamt waren am NRW-Tag folgende Ortsverbände beteiligt: Aachen, Bad Honnef, Bergisch-Gladbach, Beuel, Bonn, Detmold, Dortmund, Duisburg, Düren, Düsseldorf, Emmerich, Erkelenz, Grevenbroich, Haan, Heiligenhaus/Wülfrath, Hilden, Höxter, Ibbenbüren, Kempen, Köln-Ost, Lemgo, Leverkusen, Lünen, Minden, Mönchengladbach, Mülheim, Neuss, Ratingen, Remscheid, Siegen, Solingen, Stolberg, Unna, Velbert, Viersen, Vlotho, Wesel, Wetter und Wuppertal. 

Text: Team für Öffentlichkeitsarbeit des GFB Düsseldorf

Bilder: Team für Öffentlichkeitsarbeit des GFB Düsseldorf, Jochen Tack (Innenministerium)

 

MIK-NRWTag-2016-367-1Ein kleiner Auschnitt aus der THW-Fläche 20160828 154345_70_Jahre_NRW_jb-1Mehrzweckarbeitsboot (MzAB) des OV Mülheim CIMG4072-1Das ROV (Nemo) CIMG4074-1Schwenkbare HD-Unterwasser-Kamera 20160828 115234_70_Jahre_NRW_nj-1Tauchbecken CIMG4083-1ROV im Einsatz